Inszenierung: Lars Scheibner, Bühne/Kostüm/Video: R. Pflanz, Lichtchoreographie: M. Doering
Königskinder (E. Humperdinck)
Märchenoper für Erwachsene in drei Aufzügen von Engelbert Humperdinck
Text von Ernst Rosmer (Pseud. Elsa Bernstein)
Musikalische Leitung: Kenichiro Kojima
Ein Zauberwald – durchstreift von einem Königsohn, wird er seiner Braut gewahr in einer Gänsemagd, die unter dem Bann einer Hexe steht. Die Menschen – sie suchen einen König, aber wollen das junge Herrscherpaar nicht erkennen. Davongejagt, verirrt es sich im Winterwald. Klingt das wie ein – Märchen?
1910 an der New Yorker MET uraufgeführt, etablierten sich die „Königskinder“ rasch als zweiter großer Erfolg des „Hänsel und Gretel“-Komponisten, der in Neustrelitz starb. Ein Märchen für Erwachsene, gerieten die „Königskinder“ zunehmend in Vergessenheit, erlebten allerdings in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance.
Eine Hommage an die Sehnsucht und die Unergründlichkeit der menschlichen Natur, die versucht zu deuten, warum Menschen immer wieder suchen nach der Lichtgestalt als Führer und Verführer. Und in unserer Welt immer weniger Raum ist für Ängste, Sehnsucht, Idealismus und Intuition der Kinder, die oft klarer sehen, was wahr ist oder nur Schein.
In Zusammenarbeit mit dem Labor für darstellende Kunst und Digitalität (Leitung Dr. Marcus Doering). Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.